Montag, 2. September 2013

Dioskuren (Kastor und Pollux)


                                         (Dioskuren, 1. Jhdt. p. Chr.) Ovid, Met. XII, 401

                       
                                              Figuren
Hauptgestalt:
Pollux - Ein Halbgott und der Sohn von Zeus und Leda (Hier genaueres zur Figur)
Kastor -  Ein Sterblicher dessen Herkunft aber nicht genau bestimmt ist. 
Pollux und Kastor sind in derselben Nacht mit Leda gezeugt worden und gelten so als unzertrennliche Zwillinge. 

Weitere wichtige Gestalten:
Zeus - Der oberste olympische Gott und Vater von Polydeukes 
Leda - Die Mutter der Zwillinge


                                               Mythos
Kastor und Pollux wurden die Dioskuren genannt. Sie waren die Lieblinge des Göttervaters. 
Schon in jungen Jahren spürten sie Abenteuerdrang und unternahmen Expeditionen. Sie befreiten die Jungfrau Helena und brachten sie wieder zurück, erbeuteten das Goldene Vlies, begleiteten Herakles zu den Amazonen und nahmen an den olympischen Spielen teil.
Aber die wohl grösste Heldentat war der Raub der Töchter des Leukippos. Die Verlobten der beiden Schwestern rächten sich aber danach in einem Zweikampf gegen Kastor und Pollux. Hierbei kam Kastor ums Leben. Pollux war über den Tod seines Bruders dermassen betrübt, dass er seine Unsterblichkeit nicht alleine leben wollte. Zeus hatte Einsehen und so konnte Pollux seine Zeit abwechselnd auf dem Olymp und bei seinem Bruder in Tartaros verbringen.
Für viele wurden die Dioskuren zum Vorbild und aus Respekt und Dank für ihre Taten wurden sie am Himmel als Sternzeichen Zwillinge verewigt.

Geschichte Dioskuren
imperium-romanum
                          Der Raub der Töchter des Leukippos (Peter Paul Rubens, um 1618)